| Zwei Arbeiter nach Betriebsunfall schwer verletzt |
| Montag, den 18. Oktober 2010 um 19:30 Uhr | |||
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Ein Arbeiter war unter einem tonnenschweren Eisenträger eingeklemmt und schwer verletzt. Ein weiterer Arbeiter lag regungslos auf einem ca. 5 Meter hohen Kranteil. In diesem Fall handelte es sich aber zum Glück nur um ein Übungsszenario im Rahmen einer Zugübung. Sofort wurden die Rettungsmaßnahmen für die beiden verletzten Personen parallel eingeleitet. Die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs LF 16/12 kümmerte sich um die eingeklemmte Person, die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs TLF 16/25 bemühte sich um die Rettung des anderen Arbeiters. Die eingeklemmte Person wurde zunächst durch einen Trupp medizinisch erstversorgt, während die Hebekissen in Stellung gebracht wurden. Danach konnte der schwere Stahlträger angehoben und die Person darunter befreit werden.
Bei einer weiteren Erkundung wurde eine dritte unverletzte Person auf einem 30 Meter hohen Kran entdecken. Der aufgebrachte Kranführer wurde zunächst über ein Megafon beruhigt, während ein Trupp zur Höhensicherung, zu ihm hinaufstieg. Da nur die Höhensicherung, aber nicht die Höhenrettung Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr ist, wurde fiktiv die Höhenrettung der Berufsfeuerwehr nachgefordert, die dann die weitere Rettung der Person übernahm. Um ausschließen zu können, dass sich nicht noch weitere verletzte Arbeiter auf dem weitläufigen Gelände befanden, wurde das gesamte Betriebsgelände systematisch abgesucht. Da keine weiteren Verletzten mehr auffindbar waren, konnte der „Einsatz“ danach beendet werden. Wir danken der Fa. Porr für die Unterstützung bei den Vorbereitungen zu dieser Übung!
Bildergalerie:
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