| Truppmann Teil 2: Unbekannte Rauchentwicklung |
| Mittwoch, den 18. März 2009 um 19:00 Uhr | ||||||||||||
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Übungsnummer: 06
Das Stichwort der heutigen Übung lautete: "Unbekannte Rauchentwicklung am Wertstoffhof". Mit dieser Meldung wurden wir zur Aschheimer Str. 10 geschickt, wo der Kirchheimer Wertstoffhof ansässig ist. Dort angekommen wurde zuerst die Lage erkundet und die gemeldete Rauchentwicklung festgestellt. Hinter dem Pförtnerhäuschenkonnte schließlich ein kleiner Brand, vermutlich eines kleinen Baumteils, vorgefunden werden. Ein erster Trupp unter Atemschutz ging dann sofort mit der Schnellangriffeinrichtung des TLF vor und löschte rasch das brennende Teil ab. Bei weiterer Erkundung stelle der Einsatzleiter wenig später fest, dass in einem der Lager auch ein Brand ausgebrochen sein muss, da Rauch ausdem Raum austrat. Im Einsatzplan des Wertstoffhofs stellte dann jedoch fest, dass in diesem Lagerraum gefährliche Stoffe gelagert werden, daher wurde der Trupp unter Atemschutz unter äußester Vorsicht in den Raum geschickt, um auch diesen Brand zu löschen. Da der Rauch in dem Raum sehr dicht war, konnte der Trupp im Inneren nur wenig erkennen. Dieser fand dann allerdings eine verletzte Person im Brandbereich. Die Person wurde sofort aus dem Raum gezogen und in Sicherheit gebracht. Schon bei der Rettungsaktion vernahm der Trupp ein zischendes Geräusch, das einer offenen Gasflasche oder ähnlichem ähnelte. Nachdem der Brand nun fast gelöscht war, vermerkte der Einsatzleiter eine Detonation im Brandbereich in dem sich derTrupp befindet. Der Einsatleiter versuchte sofort mit seinem Trupp Kontakt aufzunehmen, das allerdings erfolglos. Deshalb wurde sofort ein weiterer Trupp unter Atemschutz in den Bereich geschickt, um nach den Kameraden zu sehen. Es stellte sich nun folgende Lage dar: Die beiden Atemschutzträger lagen bewusstlos und verletzt vor der Tür zum Lager und in Inneren konnte der nachgerückte Trupp noch das zischende Geräusch vernehmen. Die drei verletzten Personen wurden in Sicherheit außerhalb dem Gefahrenbereich gebracht und durch weitere Kameraden erstversorgt. Das Feuer im Lager konnte nun vollständig gelöscht werden, zudem fand der Trupp nun eine offene Gasflasche im Lager, die sofort geschlossen und abgekühlt wurde. Jetzt waren alle Brände gelöscht und die Opfer versorgt und somit konnte zurückgebaut und aufgeräumt werden. Im Anschluss prüften wir noch den Löschwasserbrunnen, der sich auf dem Gelände befindet, auf Funktionalität. Der Brunnen gab erfolgreich Löschwasser her. Bildergalerie:
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